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Gesellschaft
 

24-Stunden-Staffellauf

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Staffellauf für einen autofreien Mainkai

Foto: Dirk Ostermeier
Foto: Dirk Ostermeier
Vor knapp einem Jahr wurde der Mainkai zur autofreien Zone erklärt, die Sperrung läuft noch bis Ende August. Die Bürgerinitiative „Mainkai für alle“ setzt sich nun mit einem 24-Stunden-Staffellauf für eine unbefristete Fortführung der Sperrung ein.
Am Samstag, dem 25 Juli, organisiert die Bürgerinitiative „Mainkai für alle“ einen 24-stündigen-Staffellauf, um für den autofreien Mainkai zu demonstrieren. Ziel dabei sei es, Bürgerinnen und Bürger auf die nahende Öffnung des Mainkais für Kraftfahrzeuge aufmerksam zu machen und der Forderung nach einer grundlegenden Verkehrswende in Frankfurt zum Wohle der Einwohnerinnen und Einwohner nachzukommen, teilte die Initiative mit. Die Aktion sei eine kleine Erinnerung daran, dass der Kampf für die Verkehrswende ein Marathon sei und wer ihn aufgebe, nicht gewinnen könne.

Der Staffellauf findet kommenden Samstag ab 15 Uhr durchgängig bis zum Sonntag um 15 Uhr statt. Gelaufen wird zwischen der Alten Brücke und dem Untermainkai. Mitmachen kann jeder oder jede, der oder die sich für ein autofreies Mainufer und die Verkehrswende in Frankfurt einsetzen will. Um den Sicherheitsabstand zu wahren, empfehlen die Organisatoren sportlichen Läuferinnen und Läufern die Teilnahme in den Randzeiten, also zwischen dem Abend und Morgen.

An beiden Enden des Mainkais sowie an Infoständen auf der Strecke sollen Staffelhölzer angeboten werden, die dann über den Mainkai getragen werden können. Tempo und Zeit sind den Teilnehmenden dabei selbst überlassen. An den Endpunkten wird die Strecke der Staffelträgerinnen und Staffelträger dann elektronisch erfasst und anschließend die gesamte Strecke symbolisch den Stadtverordneten übergeben.

Im vergangenen Juli wurde der Mainkai von der Stadtverordnetenversammlung probeweise für ein Jahr zur autofreien Zone erklärt. Die Sperrung endet Ende August, am 1. September könnte die Straße wieder für Autos freigegeben werden. Seither ist die Straße nur für Einsatzfahrzeuge zugängig, außerdem darf der Streckenabschnitt zwischen der Straße Zum Pfarrturm und der Alten Brücke noch von Lieferfahrzeugen genutzt werden. Auf dem aktuell freien Raum durften die anliegenden Gastronomien ihre Terrassen ausweiten, es kann spaziert, gespielt und Rad gefahren werden.

Diese Freiheit könnte jedoch bald ein jähes Ende finden: Das Ende des Pilotprojektes ist für den ersten September dieses Jahres vorgesehen, über eine Fortführung der autofreien Zone, möglicherweise auch unbefristet, wird momentan noch im Stadtparlament diskutiert. Beteiligt an der Debatte sind außer der Politik und Forschung noch mehrere Bürgerinitiativen, darunter die Initiative „Mainkai für alle“, die sich für einen dauerhaften Fortbestand des autofreien Mainkais und eine grundlegende Verkehrswende in Frankfurt einsetzt.
 
24. Juli 2020, 12.52 Uhr
David Hanfgarn
 
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Leser-Kommentare

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Michael Risch am 25.7.2020, 13:07 Uhr:
Der Mainkai ist in diesem Bereich nicht der einzige Verkehrsweg am Mainufer ist ein seh bequemer Weg für Fußgänger und Radfahrer, warum erwähnt das niemand, dort können sich Radfahrer austoben, wozu brauchen die dann zusätzlich noch den Mainkai. Eine Metropole wie Frankffurt (800.000,-) braucht schon Verkehrs wege und nicht ausschließlich Radwege
 
 
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