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U-Bahn-Station am Campus Westend
 

U-Bahn-Station am Campus Westend

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8000 Unterschriften für bessere Campusanbindung

Foto: ASta Frankfurt
Foto: ASta Frankfurt
Über 8000 Personen haben die Petition des AStA der Goethe-Universität für eine bessere Verkehrsanbindung des Campus Westend unterzeichnet. Am 11. Juli übergab der AStA die Unterschriften an Frankfurts Verkehrdezernenten Klaus Oesterling (SPD).
Viele Studierende und Mitarbeitende der Goethe-Universität klagen über die schlechte Anbindung des Campus Westend an den öffentlichen Nahverkehr. Die nahgelegene Station Holzhausenstraße, an der die U-Bahn-Linien 1, 2, 3 und 8 fahren, sei regelmäßig überfüllt, zu Kernzeiten komme es zu Staus auf den Treppen der Station. Die Menschenansammlungen an den engen Bahnsteigen würden ein Sicherheitsrisiko darstellen.

Die Studierendenvertreterinnen und -vertreter des AStA sind der Meinung, eine bessere Anbindung des Campus sei dringend erforderlich. In einer Petition fordern sie die Stadt Frankfurt und das Land Hessen dazu auf, die geplante Verlängerung der Linie U4 über den Campus Westend verlaufen zu lassen. Über 8000 Unterschriften sammelte der AStA seit Petitionsstart im April dieses Jahres. Am gestrigen Donnerstag, den 11. Juli, übergab AStA-Verkehrsreferent Sebastian Heidrich die Unterschriften an Frankfurts Verkehrsdezernenten Klaus Oesterling. „Die 8000 Unterschriften und die vielen positiven Kommentare auf den Social-Media-Kanälen sowie unter der Petition selbst zeigen, wie wichtig vielen Studierenden in Frankfurt die Campus-Anbindung ist“, sagt AStA-Verkehrsreferent Sebastian Heidrich.
Auch die Präsidentin der Goethe-Universität, Brigitta Wolff setzt sich für eine neue U-Bahn-Trasse ein: „Wer schon einmal in der Rushhour die U-Bahn-Haltestelle Holzhausenstraße betreten hat, bekommt das Problem der schlechten Anbindung der Universität an das städtische Nahverkehrsnetz deutlichst vor Augen geführt.“ Der Bau einer neuen Verbindung sei eine Investition in die Zukunft, die sich lohnen werde, nicht nur für die Studierenden und Mitarbeitenden der Goethe-Universität, sondern für die ganze Stadt.

Die U-Bahnhaltestelle Holzhausenstraße wurde 1968 für 3000 bis 5000 Fahrgäste am Tag gebaut. Laut AStA liegt die Zahl aktuell täglich bei 25 000 Nutzerinnen und Nutzern. In den kommenden zehn Jahren werde die Nutzung der Station durch den Ausbau des Campus sowie den Bau des Adorno-Gymnasiums nochmals um 10 000 bis 12 000 tägliche Fahrgäste ansteigen.
12. Juli 2019
Julia Heßler
 
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Leser-Kommentare

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Kryb am 12.7.2019, 14:09 Uhr:
Der Lückenschluss der U4 ist in jedem Falle sinnvoll. Doch so viel Mehrkosten da die Studenten nicht 500m durch den Park zur neuen U-Bahnhaltestelle "Botanischer Garten" laufen können???
 
 
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