Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Campus
Startseite Alle NachrichtenCampus
Partner-Universität Tel Aviv
 

Partner-Universität Tel Aviv

0

Neue Standards beim Uni-Bau

Foto: wch
Foto: wch
Die Universitäten Frankfurt und Tel Aviv verbindet eine langjährige Zusammenarbeit. In Sachen Umweltfreundlichkeit kann sich die Goethe-Uni durchaus noch etwas beim Partner abgucken: Dort gibt es nun das erste grüne Gebäude.
Wenn es ums Studieren und Forschen geht, darf man nicht in Landesgrenzen denken. Das hat auch die Goethe-Universität erkannt. Daher pflegen nicht nur einzelne Professoren und Forschergruppen Kontakte ins Ausland. Auch die Uni selbst hat Partnerschaften mit international anerkannten Bildungsstätten geschlossen. Ein wichtiger Partner ist seit über 30 Jahren die Universität Tel Aviv (TAU). Die Zusammenarbeit wird dadurch erleichtert und gefördert, dass Frankfurt und Tel Aviv seit 34 Jahren eine Städtepartnerschaft verbindet. So besuchte diese Woche Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) die Stadt und die Universität in Israel. Anlass des Besuchs war ein trinationaler Jugendaustausch zwischen Frankfurt und seinen Partnerstädten Tel Aviv und Eskişehir.

Die TAU hat gerade in Sachen Umweltfreundlichkeit Standards gesetzt. Vor wenigen Wochen wurde das neue Gebäude für Umweltwissenschaften eingeweiht. Dan Rabinowitz, Leiter des Fachbereichs Umwelt, erklärt, was es mit dem „ersten grünen Gebäude der Universität“ auf sich hat. Zu 40 Prozent wird es mit Solarstrom betrieben. Der wird durch Warmwasser gewonnen. Rund um das Gebäude, das sich durch große Fensterfronten besticht, sind Rohre angebracht. In denen wird das Wasser erhitzt. Sonnentage gibt es in Tel Aviv schließlich genug. Die Frischluftzufuhr wird durch ein automatisches Öffnen der Türen gewährleistet. „Die Kombination aus diesen beiden Systemen ist weltweit einzigartig“, so Rabinowitz. Der ganze Stolz sind aber Beete, die auf der Dachterrasse angelegt wurden. Sie werden ausschließlich mit Regenwasser bewässert. Das wird in Auffangbecken am Boden gesammelt und dann nach oben gepumpt. Auch Weinreben wurden gepflanzt, die irgendwann zu einem künstlichen Dach heranwachsen. Dann soll hier ein Open-Air-Seminarraum entstehen. Noch sind die Pflanzen allerdings nur ein paar Zentimeter hoch.

Das Gebäuden ist zu großen Teilen aus recycelten Materialien gebaut. Der Boden, und teilweise auch die Wände, sind mit aufgearbeitetem Bambus verkleidet. 15 Millionen Euro kostete das Projekt – das sind rund 15 Prozent mehr, als ein herkömmlicher Bau gekostet hätte. Für Rabinowitz eine Investition, die sich geloht hat. „Seit wir das neue Gebäude eröffnet haben, verbringe ich wesentlich mehr Zeit in der Uni, als ich eigentlich müsste.“ Auch Uni-Präsident Joseph Klafter sei begeistert von dem Ergebnis. „Es wird zum Symbol der Universität Tel Aviv werden“, sagt er.

Eine weitere, sichtbare Verbindung zu Frankfurt gibt es auf dem Campus. Am Eingang des Fachbereichs Jura prangt ein altbekannter Name: "Buchmann Faculty of Law" steht hier. Denn das Gebäude ist dem Frankfurter Immobilienkönig Josef Buchmann und seiner Frau Bareket gewidmet. Auch hier finden zurzeit Änderungen statt. „Wir wollen weg von kleinen Räumen, hin zu großen Arbeitsbereichen, die das gemeinsame Lernen fördern“, erklärt Fachbereichsleiter Ron Harris.

Studenten der Goethe-Uni können die innovative Partneruniversität relativ problemlos kennenlernen. Das ist einer der Vorteile solcher Zusammenarbeit. Mit Mitteln des Deutschen Akademischer Austauschdienst (DAAD) wird ein Auslandsemester in Frankfurts Partnerstadt angeboten. Weitere Informationen gibt es hier
 
6. November 2014, 11.00 Uhr
Christina Weber
 
Christina Weber
Jahrgang 1983, Studium Online-Journalismus, seit 2014 Volontärin beim Journal Frankfurt – Mehr von Christina Weber >>
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Campus
 
 
Überfüllte Seminarräume, falsch eingesetzte Mittel, zu wenige Professuren: Die Studierenden der Germanistik zeigen sich enttäuscht von der Goethe-Universität. In einem offenen Brief haben sie sich nun an Präsidentin Birgitta Wolff, das Präsidium und den Hochschulrat gewandt. – Weiterlesen >>
Text: Sina Eichhorn / Foto: red
 
 
Auseinandersetzung bei Kopftuchdebatte
0
„Ihr Ziel war es, alle Anwesenden mundtot zu machen“
Bei einer Diskussion zur Verschleierung muslimischer Frauen an der Goethe Universität war es zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstrierenden und Veranstaltenden gekommen. Die Gruppe Terre des Femmes zeigt sich nun besorgt über die fehlende Diskussionsbereitschaft. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: Harald Schröder
 
 
Bei einer Podiumsdiskussion über die Verschleierung im Islam ist es zu einer Auseinandersetzung mit Demonstrierenden gekommen. Eine Gruppe Studierender warf den Veranstaltenden eine einseitige Besetzung des Podiums vor. – Weiterlesen >>
Text: nre / Foto: Harald Schröder
 
 
 
Frankfurt University of Applied Sciences
0
Weitere Amtszeit für Frank E. P. Dievernich
Der Präsident der Frankfurt University of Applied Sciences Frank E. P. Dievernich ist in seinem Amt wiedergewählt worden. Er setzte sich dabei gegen eine Gegenkandidatin durch. In seiner kommenden Amtszeit möchte er die UAS weiter modernisieren. – Weiterlesen >>
Text: nre / Foto: Kevin Rupp/ Frankfurt UAS
 
 
Der Campus Westend ist bislang über die Station Holzhausenstraße an die Bahn angebunden. Präsidium und AStA der Goethe-Universität finden das nicht ausreichend: Um eine direkte Bahn-Verbindung mit dem Hauptbahnhof herzustellen, werden nun Ausbauvarianten geprüft. – Weiterlesen >>
Text: nre / Foto: red
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  31