Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Wissen
Startseite Alle NachrichtenWissen
Nach sexuellen Übergriffen auf Studentinnen
 

Nach sexuellen Übergriffen auf Studentinnen

0

Goethe-Universität erhöht Sicherheitsmaßnahmen

Foto: leg
Foto: leg
In den vergangenen Wochen kam es auf dem Campus Westend und im Umfeld zu mehreren sexuellen Übergriffen auf Studentinnen. Da die Täter noch nicht gefasst sind, hat die Universität die Sicherheitsmaßnahmen nun erhöht.
Am Anfang des Jahres sorgten die schweren Vorwürfe einer Studentin gegen einen Dozenten, der sie sexuell belästigt haben soll, für viel Wirbel. Als sei das nicht schon genug, kam es in den vergangenen Wochen nun auf dem Campus Westend und in dessen unmittelbaren Umfeld zu mehreren sexuellen Übergriffen auf Studentinnen.

Der oder die Täter sind trotz polizeilicher Ermittlungen noch nicht gefasst, deshalb bittet die Universität, bei Aktivitäten rund um den Campus, vor allem in den Abend- und Nachtstunden, besondere Vorsicht walten zu lassen. In einem Rundschreiben von Universitätspräsidentin Birgitta Wolff an die Studenten, informiert sie über die erhöhten Sicherheitsmaßnahmen, die nun ergriffen wurden.

Der Sicherheitsdienst wird von jetzt an insbesondere nachts verstärkt auf dem Campus präsent sein. Darüber hinaus kann der Begleitservice angefordert werden, um sich sicher zu Gebäuden, Fahrzeugen oder einem der Ausgänge begleiten zu lassen. Unter der Rufnummer 069/798 32250 ist der Service jeden Tag rund um die Uhr an der Pforte des IG-Farben-Gebäudes erreichbar. In dem Rundschreiben wird ebenfalls empfohlen, sich diese Nummer auf dem Handy abzuspeichern, wenn die Wege öfters benutzt werden würden. Zudem wird geraten, besonders in den Abend- und Nachtstunden auf dem Campusgelände die Hauptwege zu benutzen, die stärker ausgeleuchtet sind und in Gruppen zu laufen, um sich vor möglichen Übergriffen besser zu schützen.

Alle Personen, die von Übergriffen oder Belästigungen betroffen sind, werden unter anderem ermutigt, die Vorfälle zu melden und Unterstützung in Anspruch zu nehmen, auch anonym. Vertrauliche Beratung in solchen Fällen bieten sowohl die Goethe-Universität, die Stadt Frankfurt als auch Beratungseinrichtungen in freier Trägerschaft. Augenzeugen werden auch darum gebeten, Beobachtungen entweder direkt der Polizei zu übermitteln oder sich an die IG-Farben-Pforte zu wenden.
 
2. Februar 2018, 16.36 Uhr
ms
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Wissen
 
 
Das Ergebnis einer nicht repräsentativen, hessischen Studie zeigt, dass die Zahl der unerkannten Infektionen mit dem Coronavirus im Rhein-Main-Gebiet offenbar relativ gering ist. Getetstet wurden 1000 freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Infraserv Höchst. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: Unsplash
 
 
Universitätsklinik: Corona-Forschung
3
Fortschritt bei Suche nach Covid-19-Medikament
Das Institut für Biochemie II der Goethe-Universität und die Medizinische Virologie der Uniklinik konnten gemeinsam Wirkstoffe ausfindig machen, die das SARS-CoV-2-Virus verlangsamen oder stoppen können. In den USA und Kanada beginnen bald klinische Studien. – Weiterlesen >>
Text: jwe / Foto: Unsplash
 
 
Hessen hat mit seinen Hochschulen einen Digitalpakt im Umfang von 112 Millionen Euro geschlossen. Mit dem Geld wolle das Land „tiefgreifende Veränderungen“ in Lehre, Forschung, Infrastruktur und Verwaltung vornehmen. – Weiterlesen >>
Text: jwe / Foto: Helloquence/Unsplash
 
 
 
Paul-Ehrlich-Institut genehmigt Testphase
0
Erste klinische Studie zu Corona-Impfstoff zugelassen
Das Paul-Ehrlich-Institut in Langen hat erstmals in Deutschland den Test eines möglichen Corona-Impfstoffs an Menschen zugelassen; ein Mainzer Unternehmen darf sein Mittel testen. Ende April soll mit 200 gesunden Freiwilligen gestartet werden. – Weiterlesen >>
Text: Sina Eichhorn / Foto: Pexels
 
 
Rückholaktion der Frankfurt UAS
0
„Wir haben alle nach Hause gebracht“
Die Frankfurt University of Applied Sciences hat die Heimreise für alle ihre Studierende und Lehrkräfte aus Übersee nach Deutschland organisiert. Hochschulkoordinator Adam Lipski erklärt im Interview, wie das gelungen ist und appelliert an andere Hochschulen. – Weiterlesen >>
Text: Sina Eichhorn / Foto: Robert Schulz | Frankfurt UAS
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  32