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Nach sexuellen Übergriffen auf Studentinnen
 

Nach sexuellen Übergriffen auf Studentinnen

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Goethe-Universität erhöht Sicherheitsmaßnahmen

Foto: leg
Foto: leg
In den vergangenen Wochen kam es auf dem Campus Westend und im Umfeld zu mehreren sexuellen Übergriffen auf Studentinnen. Da die Täter noch nicht gefasst sind, hat die Universität die Sicherheitsmaßnahmen nun erhöht.
Am Anfang des Jahres sorgten die schweren Vorwürfe einer Studentin gegen einen Dozenten, der sie sexuell belästigt haben soll, für viel Wirbel. Als sei das nicht schon genug, kam es in den vergangenen Wochen nun auf dem Campus Westend und in dessen unmittelbaren Umfeld zu mehreren sexuellen Übergriffen auf Studentinnen.

Der oder die Täter sind trotz polizeilicher Ermittlungen noch nicht gefasst, deshalb bittet die Universität, bei Aktivitäten rund um den Campus, vor allem in den Abend- und Nachtstunden, besondere Vorsicht walten zu lassen. In einem Rundschreiben von Universitätspräsidentin Birgitta Wolff an die Studenten, informiert sie über die erhöhten Sicherheitsmaßnahmen, die nun ergriffen wurden.

Der Sicherheitsdienst wird von jetzt an insbesondere nachts verstärkt auf dem Campus präsent sein. Darüber hinaus kann der Begleitservice angefordert werden, um sich sicher zu Gebäuden, Fahrzeugen oder einem der Ausgänge begleiten zu lassen. Unter der Rufnummer 069/798 32250 ist der Service jeden Tag rund um die Uhr an der Pforte des IG-Farben-Gebäudes erreichbar. In dem Rundschreiben wird ebenfalls empfohlen, sich diese Nummer auf dem Handy abzuspeichern, wenn die Wege öfters benutzt werden würden. Zudem wird geraten, besonders in den Abend- und Nachtstunden auf dem Campusgelände die Hauptwege zu benutzen, die stärker ausgeleuchtet sind und in Gruppen zu laufen, um sich vor möglichen Übergriffen besser zu schützen.

Alle Personen, die von Übergriffen oder Belästigungen betroffen sind, werden unter anderem ermutigt, die Vorfälle zu melden und Unterstützung in Anspruch zu nehmen, auch anonym. Vertrauliche Beratung in solchen Fällen bieten sowohl die Goethe-Universität, die Stadt Frankfurt als auch Beratungseinrichtungen in freier Trägerschaft. Augenzeugen werden auch darum gebeten, Beobachtungen entweder direkt der Polizei zu übermitteln oder sich an die IG-Farben-Pforte zu wenden.
 
2. Februar 2018, 16.36 Uhr
ms
 
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