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Land Hessen sichert Förderung zu
 

Land Hessen sichert Förderung zu

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Hochschule für Musik und Darstellende Kunst wird digitaler

Foto: Hansjörg Rindsberg
Foto: Hansjörg Rindsberg
Die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt möchte sich digitaler aufstellen. Dafür hat das Land Hessen eine Förderung in Höhe von 810.000 Euro für insgesamt vier Projekte bis 2020 zugesichert.
Die Hochschule für Musik und Digitale Kunst will digitaler werden. Dabei wird sie vom Land Hessen finanziell unterstützt. 810.000 Euro Förderung wird es für insgesamt vier Projekte bis 2020 geben. Die Hochschule will einen digitalen Klassenraum einrichten, ihr Tonstudio zu einem Audio- und Videostudio ausbauen, die künstlerische Forschung stärken und die Verwaltung digitalisieren. „Die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst ist ein Flaggschiff unserer Kunsthochschulen und leistet wichtige Beiträge zum Fortschritt der Künste. Mit unserer Unterstützung kann sie nun Projekte umsetzen, die sowohl die Lehre als auch das Studium weiter verbessern. Die Vorhaben sind wichtige Bausteine auf dem Weg zu einer digitalen Kunsthochschule“, sagte Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein.

Drei der vier Projekte finanziert das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst aus seinem Innovations- und Strukturentwicklungsbudget. Das Projekt Digital Classroom wird mit 240.000 Euro unterstützt. Mit dem Geld will die Hochschule das digitale Lehren und Lernen fördern und eine E-Learning-Plattform einrichten, mit der die Studierenden auf Unterrichtsmaterialien in Text-, Audio- und Video- Formaten zugreifen können. Der Ausbau des Tonstudios wird mit 200.000 Euro gefördert, die künstlerische Forschung mit 100.000 Euro. In das Projekt „Digitale KUNSThochschule“, das digitale Tools wie ein Campus-Management-System umfasst, fließen 270.000 Euro.

„Digitale Medien mit ihren schnellen Aufzeichnungs- und Verarbeitungsmöglichkeiten sowie ständigen Verfügbarkeit ihrer Inhalte bereichern die Lehre und bringen neue Unterrichtsformen hervor. Mit E-Learning und digitalen Lernplattformen können Studierende und Lehrende über die gemeinsame Zeit hinaus kommunizieren, die Arbeitsgrundlage vor- und nachbereiten und ihre direkten Begegnungen noch effektiver nutzen. Diese Entwicklung ist uns ein wichtiges Anliegen, das wir gern unterstützen“, so Rhein.
 
4. Januar 2019
hes
 
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