Cookies sind eine wichtige Ergänzung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Politik
Startseite Alle NachrichtenPolitik
Uwe Becker (CDU) verzichtet auf OB-Kandidatur:
 
Uwe Becker (CDU) verzichtet auf OB-Kandidatur:
0
"Bernadette Weyland wird Frankfurt gut tun"
Foto: © Harald Schröder
Foto: © Harald Schröder
Überraschung bei der CDU: Bürgermeister Uwe Becker wird 2017 entgegen seiner Ankündigungen nicht gegen Peter Feldmann antreten.Stattdessen soll sich eine Frau ums Oberbürgermeisteramt bewerben: Bernadette Weyland.
Die Nominierung von Bernadette Weyland als Kandidatin der CDU für die Oberbürgermeisterwahl ist gleich aus mehreren Gründen eine Überraschung. Zunächst einmal brachte sich Frau Weyland, die in Schwanheim lebt, schon einmal selbst in Spiel um dieses Amt in der Stadt – kurz darauf wechselte die Stadtverordnetenvorsteherin aber nach Wiesbaden. Dort wirkt seither im Finanzministerium als Staatssekretärin. Weyland war von 2006 an Stadtverordnete in Frankfurt, seit 2011 Stadtverordnetenvorsteherin.

Es wurde gemutmaßt, sie habe zu früh von ihren Ambitionen gesprochen – nun ja, die Politik ist manchmal ein diplomatisch schwieriges Feld. Ihr neues Amt ermöglichte ihr aber, den ein oder anderen schönen offiziellen Besuch in ihrer Heimatstadt – mit Geld aus dem Finanzministerium im Gepäck. Abgeschoben, hieß es. Aber immer wieder kam Frau Weyland als Gegenmodell zu CDU-Chef und Bürgermeister Uwe Becker ins Gespräch – und nicht zuletzt auch als Gegenmodell zum Amtsinhaber Peter Feldmann.

Uwe Becker erklärt die Entscheidung nun so, dass er sich überlegt habe, ob es jemanden gebe, mit dem die CDU "noch bessere Chancen" habe. Bei Facebook schrieb die CDU:



Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier lobte Weyland als "hoch anerkannte, sehr respektierte und beliebte Persönlichkeit". Die 59-Jährige würde als Oberbürgermeisterin die richtigen Akzente für die Stadt setzen und Frankfurt würdig vertreten, so Bouffier. "Sie kann unterschiedliche Interessen ausgleichen und Menschen zusammenführen. Frau Weyland wird Frankfurt gut tun", ist er sicher.

Vor Uwe Becker habe er großen Respekt. "Seine Entscheidung nicht selbst zu kandidieren, sondern Frau Bernadette Weyland vorzuschlagen, ist keineswegs selbstverständlich". Bouffier freue sich nun auf einen "sehr interessanten" Wahlkampf um das höchste Amt der Stadt Frankfurt. Der wird es in der Tat werden. Zuvor steht für Frau Weyland noch eine leichter zu nehmende Hürde. Ende April soll sie auf einem Parteitag der CDU offiziell zur Kandidatin gemacht werden. CDU-Chef Uwe Becker rechnet nicht mit Gegenkandidaten.
14. Februar 2017
nil/nic
 
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Politik
 
 
Die frühere Frankfurter Oberbürgermeisterin (CDU) fährt im März nach Bayern, um den Wahlkampf von Manuela Rottmann zu unterstützen. Die Grünen-Politikerin und frühere Frankfurter Stadträtin tritt dort im CSU-Kernland an. – Weiterlesen >>
Text: nil / Foto: Harald Schröder
 
 
Daniel Cohn-Bendit im Europa-Interview
0
"Ich will, dass sich Deutschland verändert"
Im aktuellen Journal Frankfurt spricht Daniel Cohn-Bendit über Trump und den Brexit als Chance für ein geeintes Europa. Deutschland sieht er als vielfältiges Land – und den Nationalstaat als Relikt einer alten Zeit. – Weiterlesen >>
Text: nil / Foto: Dirk Ostermeier
 
 
Die aktuelle Titelstory des Journal Frankfurt ist dem Thema Europa und der Gruppe "Pulse of Europe" gewidmet. Anlass genug, um mit Publizist Michel Friedman über die europäische Idee und nötige Reformen zu sprechen. – Weiterlesen >>
Text: Nicole Nadine Seliger / Foto: Harald Schröder
 
 
 
Kundgebung an der Paulskirche
1
Grüne protestieren gegen US-Einreisestopp
Dass Donald Trump die Bürger aus sieben Staaten nicht mehr einreisen lassen will, empört nicht nur so einige US-Amerikaner, auch die Grünen machen am 1. Februar bei einer Kundgebung dagegen mobil. – Weiterlesen >>
Text: nb / Foto: Nicole Brevoord
 
 
US-Einreisestopp für Grünenpolitiker Nouripour
2
"Es wäre falsch, die Kontakte zu den USA abzubrechen"
Der Frankfurter Abgeordnete Omid Nouripour ist im Bundestag Sprecher für Außenpolitik der Grünen – in die USA dürfte er wie gut 100.000 andere Deutsche derzeit nicht einreisen. Ein Interview über die Lage nach dem Trump-Dekret. – Weiterlesen >>
Text: red / Foto: Die Grünen
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  155 
 
 

Twitter Activity