Politik
Demonstrationsverbote
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Occupy will Stellung halten
Die Occupy-Aktivisten wollen sich einem viertägigen Campverbot durch die Stadt Frankfurt nicht beugen. Die Untersagung der Blockupy-Proteste wurde vom Verwaltungsgericht bestätigt - und sorgt nach wie vor für Kritik.
Folgt man den Argumenten der Stadt Frankfurt, dann droht Frankfurt Schlimmes. Im Internet kursierten Gewaltaufrufe, wichtige Straßen und Zugangswege in die Innenstadt sollten blockiert werden, kurzum: vier Chaostage im Mai, das darf nicht sein. "Blockaden gehen nicht", sagt Sicherheitsdezernent Markus Frank (CDU). Durch sie sei die Sicherheit in der Innenstadt nicht mehr gewährleistet, auch weil für Feuerwehren und Krankenwagen kein Durchkommen mehr sei. Dieser Argumentation folgte am Montagabend in weiten Teilen auch das Frankfurter Verwaltungsgericht, bei dem Widerspruch gegen die Verfügung der Stadt eingegangen war. Die 5. Kammer ließ lediglich eine Demonstration am Samstag, eine Occupy-Kundgebung und den "Rave against the Troika" am Mittwochabend zu, allesamt aber unter Auflagen. Die Blockupy-Proteste sind damit auch gerichtlich untersagt worden - das Gericht argumentierte, die Ordnung werde insbesondere durch die angekündigten Blockaden öffentlicher Plätze gestört.
Frank verteidigte auch die viertägige Sperrung des Occupy-Camps durch die Stadt, die das Gericht ebenfalls genehmigte. "Ich will einfach nicht, dass es etwas passiert in diesen vier Tagen", so der Stadtrat. Frank verweist auch darauf, dass über 2000 gewaltbereite Demonstranten angekündigt hätten.
Unter denen, die ihre Teilnahme an den Blockupy-Protesten angekündigt haben, sind aber auch Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen wie attac oder auch Hilfsorganisationen wie medico international. Deren Geschäftsführer Thomas Gebauer sagt: "Dieses Verbot ist eine offene Verletzung des verfassungsrechtlich garantierten Demonstrationsrechts. Unsere Veranstaltungen zur Finanzkrise oder über die Folgen von Nahrungsmittelspekulation mögen für die Banken zwar politisch unangenehm sein, aber eine Sicherheitsbedrohung für die Menschen in Frankfurt sind sie bestimmt nicht."
."Wir werden passiven Widerstand leisten und das Camp nicht freiwillig räumen", kündigte Thomas Occupy bei einer Pressekonferenz am Montag an. Und für Blockupy-Sprecher Christoph Kleine ist klar, dass die Verfügung ein Zeichen dafür sei, dass pauschalisiert werde und friedliche Demonstranten kriminalisiert würden. Er spricht von einer "maßlosen Verbotspolitik" und "aktiven Demobilisierung". Noch vor der Entscheidung des Gerichts kündigten einige Aktivisten an, das Urteil anzufechten, sollte es die Blockupy-Idee zu sehr torpedieren. Die nächsthöhere Instanz müsste dann entscheiden.
Frank verteidigte auch die viertägige Sperrung des Occupy-Camps durch die Stadt, die das Gericht ebenfalls genehmigte. "Ich will einfach nicht, dass es etwas passiert in diesen vier Tagen", so der Stadtrat. Frank verweist auch darauf, dass über 2000 gewaltbereite Demonstranten angekündigt hätten.
Unter denen, die ihre Teilnahme an den Blockupy-Protesten angekündigt haben, sind aber auch Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen wie attac oder auch Hilfsorganisationen wie medico international. Deren Geschäftsführer Thomas Gebauer sagt: "Dieses Verbot ist eine offene Verletzung des verfassungsrechtlich garantierten Demonstrationsrechts. Unsere Veranstaltungen zur Finanzkrise oder über die Folgen von Nahrungsmittelspekulation mögen für die Banken zwar politisch unangenehm sein, aber eine Sicherheitsbedrohung für die Menschen in Frankfurt sind sie bestimmt nicht."
."Wir werden passiven Widerstand leisten und das Camp nicht freiwillig räumen", kündigte Thomas Occupy bei einer Pressekonferenz am Montag an. Und für Blockupy-Sprecher Christoph Kleine ist klar, dass die Verfügung ein Zeichen dafür sei, dass pauschalisiert werde und friedliche Demonstranten kriminalisiert würden. Er spricht von einer "maßlosen Verbotspolitik" und "aktiven Demobilisierung". Noch vor der Entscheidung des Gerichts kündigten einige Aktivisten an, das Urteil anzufechten, sollte es die Blockupy-Idee zu sehr torpedieren. Die nächsthöhere Instanz müsste dann entscheiden.
14. Mai 2012
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Occupy-Camp am 14. Mai 2012
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Felix... du bist cool :)
Robert... wir sollten alle mal ne Runde weinen, weil jemand DEINEN Besitz gefaehrdet, und DEINE Flaeche vor der EZB ganz dreist beansprucht, die DU wiederhaben willst :) Und dann fragen die dich auch noch nach Geld. Wie schrecklich!
"Als Frankfurter bin ich tief beschämt über die offen gezeigte Demokratiefeindlichkeit des Ordnungsdezernenten und möchte ihn gerne fragen, ob seine Behörde den Boden unseres Grundgesetztes schon verlassen hat."
Mit Respekt und Verlaub: der Boden UNSERES Grundgesetzes wurde in den letzten Wochen in Frankfurt von den gewalttätigen Demonstranten, die unter der Occupy! Flagge auftreten, und auch jetzt den Kern der Krawallhorden, die sich auf Frankfurts Straßen in bewaffneten Attacken gegen Polizei, Autos und Geschäfte unter dem idiotischen "Occupy!"-Slogan austoben wollen.
Demokratie hat sowohl das Recht als auch die Pflicht, ihre Bürger und derer Besitz zu schützen, u.a. auch durch Demo-Verbote.
Occupy! in Frankfurt verkommt zur Selbstbeschäftigungstherapie (sozial masturbierende Gruppenonanie von verwirrten, sonst gelangweilten, genetisch zum Rabauk verdammten, symbiotisch-parasitär auf einem fremden Zug aufgesprungenen, mit der Zunge denkenden Opportunisten).
Ich kann es auch einfacher und kürzer ausdrücken: Occupy! ist weltweit die dümmste Bewegung von Fehlsozialisierten seit dem 9 Mai 1945.
Occupy! ist eine Aufforderung an die Arbeitsämter: Beschäftigt sie, irgendwie, ohne Rücksicht.
Und an die Ordnungskräfte: Es reicht! Als Frankfurter will ich auch die Fläche vor dem EZB zurück. Statt bei jedem Theaterbesuch von von Occupy! angeheuerten Obdachlosen mit Spendenaufforderungen beim Eintritt ins Schauspielhaus behindert zu werden.
Übrigens: Ich kämpfe seit Jahren, gegen das Monetär-, Finaz- und Ökosozialsystem der heutigen Globalwelt ... Aber nicht auf der Strasse.
Umgekehrt wird ein Schuh drauß: Es kann nicht sein, dass unsere Regierung andere Länder kritisiert, weil Oppositionelle drangsaliert werden, Demonstrationen verboten (gerne auch mal aus "Sicherheitsgründen") und Dissidenten verhaftet werden. Und wenn dann mal bei uns mal bei uns unbequeme "Wahrheiten" verbreitet werden sollen, regiert unser Ordnungsamt genauso?
Wo ist denn da noch der Unterschied zwischen Frankfurt am Main und Moskau oder Therean?
Als Frankfurter bin ich tief beschämt über die offen gezeigte Demokratiefeindlichkeit des Ordnungsdezernenten und möchte ihn gerne fragen, ob seine Behörde den Boden unseres Grundgesetztes schon verlassen hat. Ich teile die Forderungen der Occupy-Bewegung nicht unbedingt bzw. habe mir noch keine Meinung gebildet und war selber vor meinem Studium einige Jahre (gerne!) für die Deutsche Bank tätig, aber der Versuch, einer Bewegung ihre verfassungsmäßigen Rechte zu nehmen, macht mich unglaublich wütend!
wie auch : SOZIALLEISTUNGEN in Anspruch nehmen,sich selbst aber nicht sozial verhalten,geschweige denn,etwas soziales leisten...