Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
 
stay
5
„Wir werden bleiben. Ob mit oder ohne Zelte!“
Foto: Miriam Mandryk
Foto: Miriam Mandryk
284 Tage kampieren Occupy-Aktivisten nun schon vor der EZB. Anlässlich der bevorstehenden Räumung erwachen die Proteste zu neuem Leben. Und auch Blockupy sendet wieder Lebenszeichen.
"Wir sehen dem Räumungstermin besonnen entgegen. Denn wir werden den Platz nicht verlassen", stellten die Occupisten direkt zu Beginn der Pressekonferenz klar. Mit verschiedenen Aktionen, regelmäßigen Asambleas und Diskussionsrunden wollen sie weiterhin kreativen Widerstand leisten - nach dem 31. Juli gegebenenfalls auch ohne Zelte. Der Stichtag für die Räumung ist den Camp-Bewohnern noch immer ein Dorn im Auge: "Da zum gleichen Datum auch noch die Lager in Kiel, Düsseldorf und Münster geräumt werden sollen, vermuten wir, dass es sich hierbei um eine deutschlandweit konsertierte Räumungsabsicht handelt", so Aktivist Sascha. Auch in den USA seien unter dem Vorwand problematischer hygienischer Verhältnisse innerhalb weniger Tage viele Lager geräumt worden. Seit Stadtrat Frank am vergangenen Freitag den 31. Juli als Räumungstermin bekanntgab, werden die Aktivisten - ob alleine, in Kleingruppen, oder alle gemeinsam - täglich aktiver. Einer befindet sich seit Dienstagmorgen im Hungerstreik, andere planen Demonstrationen, verteilen Flyer, malen Schilder oder gärtnern im genfreien Garten.

Bereits vor einigen Tagen erfolgte eine neue Anmeldung seitens der Aktivisten, um das Camp vorerst bis zum 9. August verlängern zu können. Ab dem 26. Juli, so Stadtrat Markus Frank, ist das Camp verboten und damit illegal. Die Camper werden bis zum 31. Juli lediglich geduldet und sind ab dem 26. dazu aufgerufen, mit der Räumung zu beginnen. Die Demo, die am kommenden Samstag, den 28. Juli stattfinden soll, ist bereits genehmigt. Und auch die Blockupy-Bewegung meldet sich, wenn auch derzeit noch sehr verhalten, zurück. Kürzlich, so Thomas Occupy, habe es ein Aktiventreffen der Blockupy-Bewegung gegeben. Demnach sei für dieses Jahr noch mindestens eine mehrtägige Blockupy-Aktion für Frankfurt geplant. Nähere Informationen hierzu gibt´s derzeit jedoch nicht.
25. Juli 2012
mim
 
 
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
Klicken Sie auf ein Bild um die Fotogalerie zu starten. ( Bilder)
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
 
dieter am 29.7.2012, 13:58 Uhr:
klar...und Setzfehler sieht ein das Wasserwerfer angemessen sind
 
Setzfehler am 27.7.2012, 14:58 Uhr:
Wenigstens das scheint er kapiert zu haben ...
 
dieter am 27.7.2012, 13:44 Uhr:
ABER!! Bin entsetzt?Sowas von Setzfehler!! Wir sind doch nicht in Syrien...
 
Setzfehler am 26.7.2012, 14:52 Uhr:
... oder besser noch: mit Panzern, nicht wahr, dieter?
 
dieter am 26.7.2012, 13:42 Uhr:
Aha, Rechte fordern,sich nichts an das Rechtssystem halten..bezeichnend. Hoffentlich räumt die Stadt mit Wasserwerfern
 
 
 
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Panorama
 
 
Die Europäische Zentralbank ist einem Datenklau zum Opfer gefallen. Wie sie mitteilt, sollen E-Mail- und andere Kontaktadressen gestohlen worden sein. Für die Märkte sensible Daten sind nicht betroffen. – Weiterlesen >>
Text: leg / Foto: leg
 
 
Tödlicher Badeunfall
0
Jugendlicher ertrinkt im Main
Zuerst sah es noch nach einer Rettung in letzter Sekunde aus: Der Wasserrettungsdienst zog einen 16-Jährigen am Dienstag aus dem Main. Der aus Eritrea stammende Jugendliche starb aber im Krankenhaus. – Weiterlesen >>
Text: wch / Foto: nil
 
 
Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines und Germanwings fliegen nicht mehr nach Tel Aviv. Der Hintergrund: Möglicher Raketenbeschuss am Flughafen Ben Gurion. Die Sperre gilt erst einmal für 36 Stunden. – Weiterlesen >>
Text: red / Foto: Harald Schröder
 
 
 
Polizei auf Verfolgungsjagd
0
Hasch mich, ich bin's, der Dealer
Eine Drogenkontrolle in Nied führte zu einer Verfolgungsjagd und endete im Wasser. Ein 17-Jähriger lief davon und sprang in die Nidda. Es half alles nichts: Der Verdächtige wurde gefasst. Offenbar zurecht. – Weiterlesen >>
Text: jst / Foto: nil
 
 
6,5 Millionen Euro für den Dom
0
Sankt Bartholomäus wird aufwendig saniert
Der Frankfurter Dom soll eine umfangreiche Dach- und Fassadensanierung erhalten. Dies kostet nicht nur eine Menge Geld, sondern führt auch zu vielen Einschränkungen rund um den Dom. Parkplätze fallen weg. – Weiterlesen >>
Text: jst / Foto: leg
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  1144 

Facebook Activity

Twitter Activity