Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Panorama
JOURNAL FRANKFURT Alle NachrichtenPanorama
Reichlich Proteste am Samstag
 
Reichlich Proteste am Samstag
5
Global Noise und Freiraumdemo
Foto: Bernd Kammerer
Foto: Bernd Kammerer
Am Samstag wird es laut in der Stadt. Anlässlich des Global Noise Days gibt es mehrere Demonstrationen. Selbstverwaltende Zentren verlangen mehr Freiraum und Occupy feiert seinen ersten Geburtstag.
Als Vorbild gilt Kanada. Im Mai 2012 organisierten sich in den dortigen Metropolen Studenten, um gegen die Erhöhung von Studiengebühren Lärm zu machen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Mit Kochtöpfen, Ratschen und allem, was so richtig schön Krach macht, zogen die Studenten durch die Straßen und schlugen Alarm. Am Global Noise Day sollen weltweit ähnliche Proteste stattfinden. In Frankfurt haben sich bereits mehrere Lärm-Züge angekündigt.

Um 12 Uhr trifft sich ein erster Demonstrationszug am Rathenauplatz. Von dort geht es über die Gallusanlage über die Kaiserstraße und Hansengasse zum Römer. Die Aktivisten von Occupy Frankfurt werden an dem Protestmarsch teilnehmen, die Gelegenheit nutzen und den ersten Geburtstag der Bewegung so feiern, wie sie begann: mit Protesten. Trotz einjähriger Besetzung bemängeln die Aktivisten, dass noch immer mit Lebensmitteln an der Börse spekuliert wird, dass noch immer und ausschließlich Banken gerettet werden, dass Habgier und Lobbyismus noch immer nicht in die Schranken gewiesen wurden.

Für 15 Uhr haben die linken Zentren der Stadt zu einem zweiten Protestzug aufgerufen, der auf den Mangel an sozialem Wohnraum aufmerksam machen möchte und für den Erhalt selbstverwalteter Zentren wie dem Institut für vergleichende Irrelevanz (IvI), dem Haus Mainusch oder der Au in Rödelheim plädiert. Treffpunkt der Freiraumdemo ist der Frankfurter Hauptbahnhof. Das Motto: "Wir nehmen uns, was wir brauchen."

Punkt 18 Uhr trifft sich die "Critical Mass" vor der Alten Oper. Alle Radfahrer der Stadt sind dazu eingeladen, sich ihre Drahtesel zu schnappen, Tröten und Hupen einzupacken und an der lautstarken Radfahr-Demo teilzunehmen. Und auch abseits der Hauptdemos wird ordentlich Lärm gemacht. In diversen Stadtteilen, etwa im Nordend, in Sachsenhausen oder dem Frankfurter Berg, haben sich über den frühen Abend verteilt kleinere, bunte Protestaktionen angekündigt. Eine genaue Auflistung haben die Demonstranten auf einer virtuellen Karte zusammengestellt. Die Abschlusskundgebung, zu der sämtliche Proteste wieder zusammenlaufen sollen, ist für 21 Uhr auf dem Paulsplatz angesetzt.
12. Oktober 2012
Gerald Schäfer
 
Share/Bookmark
 
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
Klicken Sie auf ein Bild um die Fotogalerie zu starten. ( Bilder)
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
 
Setzfehler am 19.10.2012, 18:43 Uhr:
Man kann hier inzwischen zu bestimmten Themen keinen Artikel mehr anklicken, ohne einen dieser inhaltlich, grammatisch, orthografisch und typografisch unsäglich besch... Kommentare von dieter zu lesen!
 
dieter am 13.10.2012, 14:29 Uhr:
Hm..setzfehler schweigt...vielleicht denkt er nach? Worüber? ?über seine Denkfehler ?
 
dieter am 12.10.2012, 17:58 Uhr:
Tja,natürlich fällt Dir nur ein dummer Spruch dazu ein..gehörst wohl zu denen..Womit verdienst Du denn Deinen Lebensunterhalt?
 
Setzfehler am 12.10.2012, 16:12 Uhr:
Gute Nacht, dieter, wegen diesem Kommentar hättest du nicht aufwachen und dich an den Rechner setzen müssen! Kannst weiter schlafen ...
 
dieter am 12.10.2012, 13:54 Uhr:
Drei Chaotengruppen auf einmal...warum eigentlich alle immer in Frankfurt?Warum nicht in Offenbach,,da wohnen doch viele von denen. Das Motto spricht füe sich: wir nehmen uns was wir brauchen...wenn das jeder macht?
Die Radfahrerpest ist auch wieder dabei. Sollen sich erstmal an die Verkehrsregeln halten. Wareum ist es edrlaubt das die auch noch Lärm machen?Ich dachte hier leiden soviel unter Lärm?
Besonders Fluglärm...wer war da in Goldstin..und hat vor lauter Autobahnlärm die Flugzeuge nicht gehört?
WO BLEIBT DER DEUTSCHE CHAVEZ??
Übrigens: in Vennezuela wird man in einem Krankenhaus nicht behandelt ohne Kreditkarte oder cash.
Seine Bruderstaaten versorgt er mit kostenlosem Öl.
Ein wahrer Wohltäter....warum gehen die Linken und Occupy da nicht hin? Da ists auch noch wärmer...man kann doch auswandern.
Gute Nacht, Deutschland
 
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Panorama
 
 
Jeder zweite Arbeitnehmer ist unzufrieden mit seinem Job. Aber gibt es so etwas wie einen Traumberuf? Wir haben mit sechs Frankfurtern gesprochen, die einer eher ungewöhnlichen Profession nachgehen und glücklich sind: Von der Schornsteinfegerin bis zum Spinnenforscher. – Weiterlesen >>
 
 
Gefährliche Farben
0
Holi-Colors-Party fällt aus
Eigentlich sollte am Samstag in der Kommune2010 mit einer Holi-Colors-Party der Sommer eingeläutet und das miesepetrige Wetter vertrieben werden. Doch nun machen die Farben selbst der Party den Garaus. – Weiterlesen >>
 
 
30 Jahre Gallus, baby!
0
Die Partei macht Party
30 Jahr, wunderbar! Der Ortsverband Gallus von Die Partei feiert am Freitag runden Geburtstag. Mit dabei: Oliver Maria Schmitt., Leo Fischer und Trinker, die Fragen an Politiker haben. – Weiterlesen >>
 
 
 
Der Riedberg boomt
0
Frankfurt wächst weiter
Immer mehr Menschen ziehen nach Frankfurt. Auch 2012 ist die Mainmetrpole um tausende Bewohner reicher geworden. Auf den ersten Blick verwundert es aber, dass wir weniger als 700.000 Einwohner haben. – Weiterlesen >>
 
 
Happy Birthday!!!
0
15 Jahre "The Cave"
Seit 15 Jahren lassen Freunde von Metal-, Rock-, Alternative- und Indie-Musik im "The Cave" die Haare kreisen und die Wände wackeln. Heute feiert das Kleinod der alternativen Musik Geburtstag! – Weiterlesen >>
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  2114 

Facebook Activity

Twitter Activity