Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Panorama
Startseite Alle NachrichtenPanorama
Airport-Schütze vor Gericht
 
Airport-Schütze vor Gericht
0
Das Geständnis kam prompt
Foto: © Bernd Kammerer
Foto: © Bernd Kammerer
Der Attentäter Arid Uka, der am Flughafen einen Anschlag auf amerikanische Soldaten verübte, hat am ersten Prozesstag ein tränenreiches Geständnis abgelegt. Dennoch blieben Fragen offen.
Was treibt einen 21-jährigen Mann dazu bewaffnet zum Flughafen zu gehen, das Gespräch mit amerikanischen Soldaten zu suchen, um dann unvermittelt und kaltblütig das Feuer zu eröffnen? Eine zufrieden stellende Antwort auf die Frage wird es wohl kaum geben, der Attentäter muss sich jetzt aber zumindest vor Gericht verantworten. Die islamistisch motivierte Tat an sich hat der scheu wirkende Mann gleich beim ersten Verhandlungstag gestanden. Die Bundesanwaltschaft wirft dem Mann vor, am 2. März am Frankfurter Flughafen am Terminal 2 zwei Menschen ermordet zu haben und bei drei weiteren Personen den Versuch unternommen zu haben, sie zu töten. Eine Ladehemmung seiner Waffe stoppte letztlich den Blutrausch Ukas, der nicht davor zurückschreckte seinen Opfern in den Kopf zu schießen. Eine "Wahnsinnstat" sagt Arid Uka sei es gewesen. Dreißig Minuten lang erläutert er, dass er seine Tat selbst nicht begreife, sie auch nicht als Vorbild für andere tauge. Doch sind diese Beteuerungen, die Reue und die Einsicht glaubhaft? Zweifel scheinen angebracht. Denn nicht ohne Grund hat sich der vielleicht einsame Arid U. im Internet radikalisiert, seinen Hass geschürt, sich eine Waffe besorgt und aus einem Vorsatz Realität werden lassen. Woher die Waffe stammt und ob er sie von seinem Bruder hat, dazu will der Angeklagte nichts sagen. Überhaupt reagiert er auf kritische Fragen aufbrausender als das sanftmütig erscheinende Geständnis es hätte erahnen lassen. Ob der Mann nun einsam, depressiv oder eher hasserfüllt und berechnend ist, die kommenden Prozesstage werden es vielleicht an den Tag bringen.
1. September 2011
nb
 
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Panorama
 
 
Der Chef des Gibson Clubs, Madjid Djamegari, spricht im Interview über den tödlichen Zwischenfall vom vergangenen Wochenende, über sein Sicherheitskonzept und fordert eine stärkere Polizeipräsenz in der City. – Weiterlesen >>
Text: Nils Bremer / Foto: Gibson Club
 
 
Nach tödlichem Zwischenfall
0
Gibson Club öffnet wieder
Das Gibson wird am Donnerstagabend wieder öffnen - doch von Seiten des Clubs heißt es auch: "Ein 'Weiter so' kann und wird es nicht geben." Die Urban Club Band will zu Beginn betont ruhige Töne anschlagen. – Weiterlesen >>
Text: nil / Foto: © Bernd Kammerer
 
 
Prozess CargoCity Süd
0
Goldman gibt Erklärung ab
Investor Ardi Goldman verlas am jüngsten Verhandlungstag um die Korruptionsaffäre bei CargoCity Süd eine Erklärung, die ihn entlasten soll. Derweil musste sich der frühere Chef von Volker A. Fragen stellen. – Weiterlesen >>
Text: Christina Weber / Foto: Dirk Ostermeier
 
 
 
Es war eine Party zu der auch Bundesliga-Spieler auftauchten: Das dreijährige Bestehen des Gibson Clubs. Doch gegen 4 Uhr wurden zwei Männer bei einer Schlägerei schwer verletzt. Mittlerweile wurden die drei Tatverdächtigen gefasst. – Weiterlesen >>
Text: nil / Foto: © Bernd Kammerer
 
 
Frankfurter Nationalfest im Stadtwald
0
Kein Pfingstfest ohne Wäldchestag
Mit rund 300 000 Besuchern des Wäldchestages wird in diesem Jahr gerechnet, zumal der Wetterbericht gar nicht schlecht klingt. Am Samstag geht es los mit dem idyllischen Budenzauber im Stadtwald.
Weiterlesen >>
Text: nb / Foto: Nicole Brevoord
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  1199 
 
 

Facebook Activity

Twitter Activity